Auf den Punkt gebracht

Über komplexe Themen wie die Ausbreitung der verschie- denen Feldarten und deren Berechnung lassen sich ebenso komplexe Ausarbeitungen erstellen. Diese bringen jedoch dem Fachfremden, der sich einfach nur ein Zuhause ohne "Elektrosmog" wünscht, rein gar nichts.

Hier kommt es darauf an, allgemeinverständliche Erklärungen zu formulieren und insbesondere darauf, kon- krete Abhilfemöglichkeiten aufzuzeigen.

Je früher eine kompetente Beratung stattfindet, desto einfacher und günstiger sind in der Regel die Lösungen!

Im Idealfall werden bereits bei der Planung eines Neubaus die physikalischen Gesetze der Feldausbreitung beachtet und das gesamte Haus unter Einhaltung elektrobiologischer Regeln gebaut, denn Elektroinstallationsbetriebe verlegen die Stromleitungen meist zweckmäßig, aber nicht in erster Linie verträglich!

Dies fällt insbesondere bei Büro- und Mehrfamilienhäusern ins Gewicht. Erst wenn aufgrund von starken magnetischen Wechselfeldern die PC-Monitore flackern oder EDV-Probleme auftreten, wird der Elektriker bemüht - und dieser kann nichts tun, da alles vorschriftsmäßig verlegt und verdrahtet ist. (Aus der Praxis kenne ich viele solcher Beispiele! Mess- geräte für niederfrequente Felder sind in Installations- betrieben fast nie vorhanden und das Personal ist nicht auf die Entstehung oder gar die Auswirkungen der jeweiligen Feldarten geschult - ein besonders kreativer Elektro- installateur schlug in einem Fall sogar Abschirmmatten vor, um technische Störungen am Arbeitsplatz zu vermindern. Leider handelte es sich um Störungen, die durch mag- netische Wechselfelder verursacht worden waren - und diese lassen sich durch keinerlei Abschirmmatten abhalten...)

Aber auch bei einem Umzug in eine neue Wohnung ist es sinnvoller, diese vor Unterschrift des Miet- oder Kaufvertrags checken zu lassen, als nach einiger Zeit böse zu erwachen!

Weitere Probleme stellen neue elektrische und elektronische Geräte dar. Diese sind zwar alle mit Prüfzeichen ausgestattet, welche bescheinigen, dass im Dauerbetrieb (also im Mittel) die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte gewährleistet ist. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber, dass dies in Deutschland keinesfalls Schutz bedeutet!

Welche Belastung von verschiedensten Haushalts- oder sonstigen Geräten ausgehen, kann sich Otto Normalver- braucher oft nicht einmal erträumen.

Warum steht das dann nicht in Bedienungsanleitungen? - Das fragen wir uns auch!