Elektromagnetische Felder

Hochfrequenzfelder werden heutzutage vor allem für die drahtlose Kommunikation verwendet, aber auch in verschiedenen Forschungsbereichen, der Medizintechnik oder in Radaranwendungen - tragischer Weise auch in der Waffentechnologie (Mikrowellenwaffen).

Ein Ende des "Schnurlos-Booms" ist noch lange nicht in Sicht, da vor allem die Kommuniaktions- und Unterhaltungs- branchen immer neue Vermarktungsmöglichkeiten finden (UMTS, etc.) und vor allem, weil viele Menschen ja offenbar nie genug Bequemlichkeit, Dauerunterhaltung und damit -bestrahlung bekommen können.

Von einer elektromagnetische Welle spricht man, wenn ein elektrischen mit einem magnetischen Wechselfeld "verschmilzt" und sich vom Leiter lösen kann, um sich so - ohne Hindernis prinzipiell unendlich weit - ausbreiten kann. Ein solches Feld entsteht erst ab einer Frequenz von ca. 30 kHz (30.000 Schwingungen pro Sekunde; eine Welle dieser Frequenz hat eine Länge von ca. 10 km).

Heutzutage werden im Bereich der drahtlosen Kommunikation verschiedenste Frequenzbereiche, also unterschiedliche Wellenlängen verwendet. Radiofrequenzen (UKW) liegen bei ca. 100 MHz (Wellenlänge ca. 2m), Mikrowellen (GHz-Bereich) haben eine Wellenlänge im cm-Bereich. Die im Mobilfunk verwendeten liegen bei etwa 32cm (GSM900) und 16cm (GSM1800 und UMTS). Man beachte in diesem Zusammenhang bitte den Durchmesser eines menschlichen Kopfes.

In den letzten 10 Jahren - und ganz besonders seit dem Jahr 2005 mit dem Start der UMTS-Dienste - hat speziell der Auf- und Ausbau von Mikrowellen-Sendern eine unglaubliche Dichte erreicht, deren mannigfaltige Wirkungen auf den Organismus erst ansatzweise verstanden werden - auch weil nicht einmal ein Tausendstel der Mobilfunk-Lizenzgebühren für Forschungen in diesem Bereich zur Verfügung stehen. Inzwischen existieren zwar schon äußerst viele Indizien und auch wissenschaftliche Studien, die verschiedenste negative Auswirkungen auf biologische Systeme zeigen und konkret nachweisen, aber es sind noch lange nicht alle Wikungsmechanismen erforscht.

Das bei digitalen Übertragungsarten verwendete Puls-Modulationsverfahren (eine soeben beschriebene Mikrowelle wird in Bruchteilen von Sekunden "zerhackt") ist bezüglich der Auswirkungen auf biologische Systeme besonders erwähnenswert, da die verwendeten Pulsraten den Signalen unseres Nervensystems so sehr ähneln, dass nun auch die "Mobilfunk-Epilepsie" ihre Aufklärung findet.